Sommer, Sonne, Sonnenbrand? Nein danke!

30. Juni 2021

Blauer Himmel. Die Sonne strahlt und die Temperaturen steigen. Endlich ist Sommer. Jetzt heisst es ab an den See, das Wetter geniessen und sich schön von der Sonne bräunen lassen. Noch ein kaltes Getränk dazu. Perfekt. Doch was geschieht mit Ihrer Haut beim Sonnen und was gilt es dabei zu beachten?

Was macht die Sonne mit unserer Haut?

Damit Ihre Haut nach dem Sonnenbad schön gebräunt ist, braucht es Melanozyten. Diese schütten den Farbstoff Melanin aus, welche der Haut die Bräunung verleiht. Durch die UVA- und UVB-Strahlen der Sonne wird die Melaninproduktion angeregt. Ihre Haut bräunt sich dadurch und verdickt sich. Dieser Vorgang dient dem Schutz Ihrer Haut und soll die Strahlen vor tieferem Eindringen abhalten.

Zu lange an der Sonne. Die Folge: Sonnenbrand

Bei zu langem, ungeschütztem Sonnen reicht der natürliche Schutzmechanismus der Haut nicht mehr aus. Die UV-Strahlen greifen die Hautzellen an und schädigen sie. Dadurch entsteht eine Rötung der Haut – Ihre Haut ist verbrannt. Der Sonnenbrand zeigt sich oft erst 3 bis 24 Stunden nach der Schädigung und kann schwere Schwellungen verursachen. Das schmerzt.

Was ist an einem Sonnenbrand so gefährlich?

Kurzzeitig verursacht der Sonnenbrand nebst der Rötung, Schmerzen an der betroffenen Stelle. In extremen Fällen kann es sogar zur Blasenbildung und einer Entzündung der Haut kommen. Hier ist die oberste Hautschicht, die Epidermis, betroffen, welche sich nach einiger Zeit von der Verbrennung erholen kann.
Die Gefahr liegt in der Wiederholung. Wer immer wieder einen Sonnenbrand erleidet, geht die Gefahr einer stärkeren Zellschädigung ein. Die Haut wirkt von Zeit zu Zeit älter als sie eigentlich ist. In einigen Fällen führt das ständige Verbrennen sogar zu Hautkrebs.

Welche Stufen des Sonnenbrandes gibt es?

Sonnenbrand ist nicht gleich Sonnenbrand. Die Schwere der Verbrennung hängt von der Intensität und Dauer des Sonnenbadens ab. Dabei unterscheiden wir drei Schweregrade:

1. Grad: Leichter Sonnenbrand. Rötung. Dieser klingt nach 2 bis 3 Tagen wieder ab und verschwindet mit zunehmender Pigmentbildung.

2. Grad: Blasenbildung an der entzündeten Haut. Die Haut wird anschliessend abgestossen.

3. Grad: Tiefgehende Zellschädigung mit einer flächigen Hautablösung. Fieber, Schüttelfrost und eine Nekrose der Oberhaut sind die Folge.

So vermeiden Sie Hautschädigung durch die Sonne

Grundsätzlich gilt: Sie sollten sich immer gegen die gefährlichen Sonnenstrahlen schützen. Verwenden Sie dafür eine Sonnencreme mit einem passenden Lichtschutzfaktor für Ihre Haut und tragen Sie diese immer wieder nach.

Gleichzeitig muss sich Ihre Haut langsam an die Sonneneinstrahlung gewöhnen können. Gehen Sie nicht gleichbeim ersten Mal für Stunden in die Sonne.

Ebenfalls sollten Sie beim Sonnen auf Deos, Parfums oder anderer Kosmetika verzichten. Einige Inhaltsstoffe führen in Kombination mit Sonnenlicht zu unschönen Hautpigmentationen. Ebenso gilt es bei Medikamenteneinnahmen genau auf die Inhaltsstoffe zu achten. Viele Medikamente führen zu einer erhöhten Lichtempfindlichkeit, was die Haut gegen starke Strahlung anfälliger macht.

Unsere Empfehlung: Geniessen Sie Ihre Siesta zwischen 11:00 Uhr und 15:00 Uhr im Schatten. Denn in dieser Zeit ist die Sonnenstrahlung am stärksten. Da hilft je nach Hauttyp auch der beste Schutz nichts mehr.

Übermässige Sonneneinstrahlung führt zu alternder Haut

Tatsächlich spielt die Sonne beim Altern der Haut eine wichtige Rolle. Die permanente Strahlung lässt die Haut vertrocknen. Das führt dazu, dass die Kollagene und Elastinfasern in der Haut ihre Spannung und Elastizität verlieren. Die Folge ist eine schlaffe und älter wirkende Haut. Deswegen lohnt sich bei regelmässiger Sonneneinstrahlung ein Besuch bei der Fachkosmetik.

Welcher Hauttyp sind Sie. Wieviel Lichtschutz ist nötig?

Der Lichtschutzfaktor (LSF)

20, 30 oder 50? Auf allen Sonnenschutzprodukten steht eine andere Zahl darauf. Doch was bedeutet sie? Das ist der Lichtschutzfaktor. Der LSF zeigt an, wie viel länger Sie sich mit dem entsprechenden Sonnenschutzmittel in der Sonne aufhalten können, ohne einen Sonnenbrand zu bekommen: 

Eigenschutz der Haut x LSF = Dauer des Sonnenschutzes

Dabei spielt der Hauttyp eine zentrale Rolle. Der Eigenschutz bei einer sehr hellen Haut liegt bei rund 5 Minuten. Bei einer bräunlichen Haut sind es schon 30 Minuten. Der Eigenschutz bei sehr dunkler Haut kann sogar bis zu 90 Minuten anhalten. Finden Sie nachfolgend heraus, welcher LSF zu Ihrem Hauttyp passt.

Ihre Hautfarbe ist sehr blass.
Ihre Augenfarbe ist im Nomalfall blau.
Ihre Haarfarbe ist rötlich.
Sie bekommen sofort Sonnenbrand.
Ihr Eigenschutz hält 5–10 Minuten.
Ihre Hautfarbe ist hell.
Ihre Augenfarbe ist blau, grün oder grau.
Ihre Haarfarbe ist blond.
Sie bekommen schnell Sonnenbrand.
Ihr Eigenschutz hält 10–20 Minuten.
Ihre Hautfarbe ist hellbraun.
Ihre Augenfarbe ist grau oder braun.
Ihre Haarfarbe ist dunkelblond.
Sie bekommen selten Sonnenbrand.
Ihr Eigenschutz hält 15–25 Minuten.
Ihre Hautfarbe ist braun.
Ihre Augenfarbe ist dunkel.
Ihre Haarfarbe ist dunkel.
Sie bekommen kaum Sonnenbrand.
Ihr Eigenschutz hält 20–30 Minuten.

Welches Produkt nehme ich denn jetzt?

Von Sonnenöl bis hin zum After Sun – jedes Produkt hat andere Aufgaben und eine unterschiedliche Wirkung auf die Haut. Um Ihnen eine bessere Übersicht zu verschaffen, gehen wir auf jedes Produkt ein.

Das Sonnenöl

Das Öl wird vor dem Sonnenbad auf die Haut aufgetragen. Es dient einerseits dem Schutz der Haut sowie der vertieften Bräunung. Manche Sonnenöle geben bereits beim Auftragen eine leichte Bräunung an die Haut ab.

Der LSF bei einem Sonnenöl ist häufig eher niedrig und wird vorwiegend für den Körper empfohlen. Gerade wer eine empfindliche oder zu Akne neigende Haut hat, sollte auf ein Sonnenöl verzichten. Ebenso für Männer mit starker Behaarung sind Sonnenöle eher ungeeignet.

Die Sonnenmilch

Sonnenmilch eignet sich praktisch für jeden Hauttyp, da sie mehr Wasser als Fett enthält. Mit dem richtigen LSF bietet sie sowohl für Körper als auch das Gesicht einen optimalen Sonnenschutz. Dank des Wasseranteils zieht die Sonnenmilch schnell in die Haut ein.

Im Gegensatz zum Sonnenöl finden Sie Sonnenmilch in den vorwiegend niedrigen Sonnenschutzbereichen. Wichtig ist das regelmässige Nachcremen, damit der Schutz erhalten bleibt.

Die Sonnencreme 

Die klassische Sonnencreme eignet sich speziell für kleinere und sonnenempfindliche Hautstellen wie Gesicht, Hals, Dekolleté oder Kinderhaut, da der LSF meist im mittleren bis hohen Bereich liegt.

Dank der Beigabe von den sogenannten «Radikalfängern» schützt die Sonnencreme verstärkt gegen Langzeitschäden. Aufgrund der etwas fettigen Konsistenz lässt sich die Creme im Vergleich zur Sonnenmilch etwas schwerer Verstreichen.

Das After Sun

Wie es der Name schon sagt, wird After Sun nach dem Sonnen aufgetragen. Es dient vor allem der Beruhigung von sonnengestresster Haut. Der kühlende Effekt ist leicht durch den hohen Wassergehalt, die sehr leichte Emulsion oder kühlende Wirkung von Menthol zu erklären.

Manche Produkte enthalten zusätzliche Wirkstoffe, welche die Nachpigmentierung der Haut verstärken und so für einen ausgeglichenen braunen Hautton sorgen.

Da einige After Sun Produkte sogar einen LSF aufweisen, eignen sie sich zum Beispiel für das Nachtessen unter freiem Himmel oder den vorabendlichen Ferienaperitif.

Bei uns finden Sie hochstehende Produkte mit Sonnenschutz sowie für ihre Hautpflege. Lassen Sie sich von uns beraten. Gerne helfen wir Ihnen auch bei weiteren Fragen zu ihrem Hauttyp oder Ihrem Hautbild weiter. Wir haben die passende Antwort für Sie bereit.

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